Chronik
Geschrieben von: Administrator   

Die ersten 100 Jahre: Auszug aus den Aufzeichnungen des damaligen 1. Vors. und heutigen Ehrenvorsitzenden Josef Eckert.

Als Vorstand der Jubelwehr möchte ich heute das Geschehen innerhalb der FFW seit der Gründung im Jahre 1877 kurz schildern. (An dieser Stelle muss eingefügt werden, dass damals alle von einer Gründung im Jahre 1877 ausgegangen sind, dies kann zumindest aus den Aufzeichnungen bei der Feuerwehr Trosdorf erdacht werden. Seit neuesten Erkenntnissen aus einer Meldung an die damalige Behörde (Aufzeichnung aus dem Staatsarchiv Bbg.) über die vorhandenen Feuerwehren im Landkreis steht nämlich geschrieben „ Gründungszeit 15. April 1876". Es ist davon auszugehen, dass 1876 das Gründungsjahr sein muss.

Dazu kann man nur sagen ohne Vergangenheit kein Heute ohne Heute gäbe es auch keine Zukunft. Das 1oo – jährige Bestehen der FFW Trosdorf verpflichtet uns und unsere Nachkommen unseren Mitmenschen in der Not zu helfen.

In unseren Aufzeichnungen in der Dorfgeschichte kann man lesen, dass im Jahre 1809 zum 1. mal von Feuerlöschgerätschaften die Rede war. Es musste damals das „Inventarium" des Gemeindevermögens dem Königlichen Landgericht vorgelegt werden.

Darin stand:

1. Handfeuerspritze im Wert von 30 kr.

2. Feuerleitern im Wert von 15 kr.

3. Feuerhacken im Wert von 30 kr.

Daraus ersieht man, dass schon zu der Zeit ein gewisser Feuerschutz vorhanden war.

Im Jahre, nunmehr wohl 1876 wurde dann von 16 Männern, allen voran, der damalige Bürgermeister Johann Weiß die FFW Trosdorf ins Leben gerufen. Weiter steht geschrieben: Am 2. Juli 1877 wurde wegen der Distriktfeuerlöschordnung Vollzugsanzeige an das „Königliche Bezirksamt" erstattet.

Daraus ist zu ersehen, dass die Feuerwehren auf eine Anregung des Bezirksamtes gegründet wurden.

 

 

Druck- und Saugpumpe von 1876/77

 

Am 8. Juli 1877 wurde die Bezirkamtliche Auflage gemacht am Rathaus für die Anbringung einer entsprechenden Tür zur leichteren Ein- und Ausfahrt der „Löschmaschine" zu sorgen. Man schließt daraus, dass ab dem Jahre 1877 die Feuerlöschmannschaft mit den neuen Löschmaschine voll einsetzbar war.

Im Laufe der Jahre wurde unsere Wehr des öfteren bei Bränden zu Hilfe gerufen.

Die größeren Einsatz waren:

In Bischberg 1928 ein Großbrand, der durch die Mithilfe unserer Wehr, dank der guten Organisation und der leistungsstarken Handpumpe, erfolgreich bekämpft werden konnte. Die Pumpe ist heute noch einsatzfähig.

 

Spritze von 1946

 

Weitere Nachbarhilfe wurde in Tütschengereuth und Weipelsdorf geleistet. Auch in unserer Heimatgemeinde brannte es des öfteren. Einmal im Anwesen Bayer, in der Brauerei Steuer, 1943 im Anwesen Hümmer und Zwosta. 1962 im Anwesen der Brauerei Wachter. Dank des guten Ausbildungsstandes unter der Führung des Alt-Kommandanten Johann Zwosta und der gut in Stand gehaltenen Gerätschaften konnte auch dieser Brand bekämpft und die angrenzenden Gebäude gerettet werden.

Am 2. Febr. 1969 Scheunenbrand im Anwesen Alfred Hümmer. Ein Übergreifen auf nebenstehende Gebäude konnte auf Grund des hervorragenden Einsatzes unserer Wehr unter Führung des 1. Kdt. Konrad Hofmann, sowie durch die gute Unterstützung der Nachbarwehren verhindert werden.

Schlimm wurde unser Dorf 1971 durch eine Hochwasserkatastrophe heimgesucht.

Gleich 2 mal, am 3. und 6. Juni 1971 gingen wolkenbruchartige Regenfälle nieder. Es entstanden sehr große Schäden an Gebäuden, Straßen und Wegen. Vieh ertrank in den Fluten. Gott sei Dank warn Menschenleben nicht zu beklagen.

Hofmann, sowieh

Im Industriegebiet Trosdorf brach am 1. Dez. 1975 in einer Werkhalle der Firma Dennert ein Brand aus. Derselbe konnte bald unter Kontrolle gebracht werden. Bei der Brandbekämpfung war die Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren äußerst gut. Den Einsatz der FFW Trosdorf leitete Hervorragend der damalige Kommandantenstellvertreter Heinz Bayer.

Einer der schlimmsten Großbrände in der Trosdorfer Ortsmitte musste am 25.Aug. 1976 bekämpft werden. Um den Flammen Herr zu werden waren mit unserer Wehr noch 14 auswärtige Wehren im Einsatz. Hierzu wurde Löschwasser durch 2 B-Leitungen aus dem 1 km entfernten Main entnommen.

 

TS 8 mit Wagen von 1964

 

Die bisherigen Vorstände und Kommandanten, welche früher Feuerwehrhauptmann genannt wurden, in der Reihenfolge.

Hauptmann Hohner Konrad, Gründungsmitglied

Kommandant, Hümmer Baptist

Kommandant, Then Melchior

Kommandant, Zosta Josef

Kommandant, Breitinger Georg, der auch eine weibliche Feuerwehr ausbildete, da 1939 – 1945 die meisten Feuerwehrmänner im Felde waren.

Kommandant war dann Görtler Johann

Kommandant Zwosta Johann

Kommandant Hofmann Konrad

Als Vorstände hatten wir in der Reihenfolge.

Weiß Johann damals Bgm. und Gründungsmitglied

Herr Lehrer Krapp

Hofmann Johann, er war von 1924 – 1933 Bürgermeister

Müllich Johann, Bgm. der durch einen tragischen Unfall ums Leben kam

Viering Josef

Rünagel Andreas, erster Nachkriegsbürgermeister

Bayer Johann

Wachter Alfred, Bürgermeister

Eckert Josef

Unsere Gerätschaften und sonstigen Ausrüstungsgegenstände sind Dank der bisherigen guten Führung unseres Kommandanten Konrad Hofmann, dem Feuerwehrkunnä, in bestem Zustand.

Unsere Feuerwehr besteht zur Zeit aus 4 Löschgruppen, uns stehen 1 Motorspritze von 1964 und eine kleine Spritze welche unter dem Bürgermeister und Vorstand Rünagel Andreas 1946 angeschafft wurde, und unser neues Löschgruppenfahrzeug mit einer Vorbaupumpe und einer TS 8 welches während der Amtszeit des Bürgermeisters Wachter angeschafft wurde, zur Verfügung.

Unsere ältere Spritze war im alten Rathaus, welches im Jahre 1717 erbaut wurde, untergestellt. Es wurde leider ein Opfer der neuen Ortsdurchfahrt. Alle Geräte sind nunmehr im neuen Rathaus mit darrunterliegender Feuerwehrhalle untergebracht. Das Rathaus wurde mit großen Zuschüssen für die Feuerwehr auf einem Grundstück des ehemaligen 2. Bürgermeisters Johann Grießmann errichtet.

Der Jugend möchte ich zurufen, sie möge es Ihren Vätern gleich tun, wenn es gilt Leben zu retten, Hab und Gut zu schützen und für das Wohl der Allgemeinheit mit Sorge zu tragen.

 

Löschfahrzeug LF 8 von 1976

 

 

Die Feuerwehr Trosdorf im Umbruch

Bereits bei der 1oo-Jahrfeier drängten Nachwuchskräfte an die Spitze der Trosdorfer Wehr. Ein Generationswechsel war nicht mehr zu übersehen. Hans Müllich wurde 1977 2. Kdt. und Berthold Görtler 1979 2. Vors. und zugleich Schriftführer. Beide und weitere junge Männer stellten von 12 Festausschussmitgliedern 9 Mitglieder und hatten bereits die Organisation der 1oo-Jahrfeier übernommen. Dies sorgte schon für Aufregung genug zumal Berthold Görtler zum Vorsitzenden des Festausschusses gewählt wurde. Er hatte bereits 1968 bei den Übungen zur Leistungsprüfung einen Gruppenführer abgelöst und mit den Anwärtern eben dieser Gruppe zur ersten Leistungsprüfung in lockerer Weise die Übungen durchgeführt und die Leistungsprüfung abgelegt.

 

Die junge Garte galt als unreif und die neuen Jdeen teilweise als Spinnerei, wobei der 1. Vors. Josef (Sepp) Eckert und auch der 1. Kdt. Konrad Hofmann, eben unser „Feuerwehrkunnä", welcher im Umgang mit den jungen Wilden der Jahrgänge ab 1947 ein besonderes Händchen hatte, voll hinter uns standen. Die verschiedenen Meinungen lösten sich letztlich nach dem sehr guten Verlauf der 1oo-Jahrfeier in allgemeines Wohlgefallen auf. In der Zeit danach hatte man genügend zu tun um mit der Gebietsreform in Einklang zu kommen, bzw. damit fertig zu werden, dass man sich nunmehr mit der Gemeindeverwaltung in Bischberg auseinander zusetzen hatte. Der 1. Bgm. war ja schließlich Alfred Wachter und da konnte bei Anforderungen ja nichts schief gehen, dachte man. Dass es nun eine Großgemeinde gab und nicht mehr die Gem. Trosdorf allein und auch nicht mehr Trosdorf-Tütschengereuth war nicht so einfach zu verstehen. Aber die Versorgung, was die Pflicht der Gemeinde anging war weiterhin ohne Probleme. Es folgte die Zeit der Leistungsprüfungen und der Umbruch war in vollem Gange.

1987 beendeten der 1. Kdt. Hofmann und der 1. Vors. Eckert ihre Dienstzeit aus Altersgründen. Sie wurden am 14.5.1988 in der Gaststätte Wachter verabschiedet. Bürgermeister Wachter sprach beiden ein großes Lob aus und bedankte sich für 22 Jahre in diesen Positionen. Der im Dez. 1987 gewählte 1. Vors. Berthold Görtler sowie der neue 1. Kdt. Andreas Görtler bedanken sich ebenfalls und ernannten den „Feuerwehrkunnä" zum Ehrenkommandanten und Josef (Sepp) Eckert zum Ehrenvorsitzenden. Bernhard Rünagel wurde 1987 zum 2. Kommandanten und Hans Müllich zum 2. Vors. gewählt. Bereits 1983 löste Herbert Hieslich seinen Vorgänger als Kassier ab. Leider mussten wir 1988 von unserem Altkommandanten Johann Zwosta Abschied nehmen.

Verabschiedung v. 1. Kdt. Konrad Hofmann und 1. Vors. Sepp Eckert

1989 feierte die Kirchengemeinde die 25o-Jahrfeier der Bischberger Kirche und im selben Jahr die Trosdorfer das 125-jährige Weihefest ihrer Dorfkirche. Die FF Trosdorf war natürlich an den beiden Festzügen beteiligt. Die FF und der Bürgerverein von Trosdorf bauten aus diesem Anlass das „Alte Rathaus" von Trosdorf im Maßstab nach. Der Aufwand betrug DM 500.—incl. 14 % Mehrwertsteuer und 112 Arbeitsstunden.

Am 11.10.1991 verstarb nach schwerer Krankheit unser Ehrenkommandant Konrad Hofmann, was uns alle sehr bestürzte, war er doch über viele Jahre, auch noch nach seiner Verabschiedung aus dem aktiven Dienst, immer unter seinen Feuerwehrmännern zu finden.

1992 teilte der damalige 1. Bürgermeister Andreas Will mit, dass die zuständige Behörde einem Zuschuss für zwei Feuerwehrlöschfahrzeuge LF 8/6 genehmigen wird. Der 1. Vors. Berthold Görtler, welcher seit 1990 auch Gemeinderat war stellte am 14.09.1992 nach Rücksprache mit den Mitgliedern der FF Trosdorf ebenfalls wie auch Tütschengereuth einen Antrag auf den Kauf eines bereits oben genannten Löschfahrzeuges. Ebenfalls wurde eine Grundausstattung für die im selben Jahr gegründete Damenwehr angefordert.

Nachdem bekannt war, dass ein neues Löschfahrzeug kommen wird, musste überlegt werden, wie das Gebäude im unteren Bereich der Feuerwehr, im 1. Geschoss waren ja die Räume für das ehemalige Rathaus untergebracht, verändert bzw. renoviert werden sollte. Im Juli 1994 stellte die Frw. Feuerwehr Trosdorf an die Gemeinde folgenden Antrag:

Neubau von WC-Anlagen der Damen und Herren WCs.

Einbau einer feuerhemmenden Tür zwischen Kfz.-Halle und dem Flur zum Schulungsraum und den WC-Alagen

Bau einer Fertiggarage

Neukauf eines Hallentores

Gleichzeitig wurde der Gemeinde vorgeschlagen, alle möglichen Eigenleistungen wie das Wort schon sagt, selbst quasi im Frondienst durchzuführen. Die Gemeinde hat am 2.06.1995, trotz Abschaffung der Feuerschutzabgabe, die Maßnahmen genehmigt. Nach und nach wurde das Untergeschoss des ehemaligen Rathauses auf den neuesten Stand gebracht und auch neu eingerichtet, dies ging bis zu weiteren Anträgen für Bodenbeläge, Wand- und Bodenfliesen in der Halle. Nach einigen Jahren Fleiß war das gesamte Geschoss (1999) umgebaut. Die Gemeinde hatte durch die Eigeninitiative (ca. 600 Std.) der FF Trosdorf ca. 40000.- DM gespart und die Feuerwehr hatte ein fast neues Heim. Die Maßnahmen wurden von Anfang an vom 1. Bürgermeister Will und ab 1996 von seinem Nachfolger 1. Bürgermeister Johann Pfister unterstützt. Aber zurück zum weiteren Geschehen bei FF Trosdorf.

Am 25.06.1995 wurde das neue Löschfahrzeug LF 8/6 übergeben und erhielt den kirchlichen Segen von Herrn Pfarrer Schmitt. Bei einer kleinen Feier, in Form eines Straßenfestes, wurde dieser Tag würdig begangen. Versorgung mit Essen und Trinken, selbstverständlich von den Mitgliedern der Feuerwehr.

 

 

 

Löschfahrzeug LF 8/6 von 1995

 

Am 19.03.1997 mussten wir unseren Ehrenbürger und langjährigen 1. Bürgermeister Alfred Wachter, der auch ehemals 1. Vors. der FF Trosdorf war, zur letzten Ruhestätte begleiten. Der 1. Vors. und 3. Bgm. Berthold Görtler sprach in seiner Grabrede nicht nur von einem Feuerwehrkameraden sondern auch von einem Freund, den wir verloren haben. 1997 und 1998 wurde auf Antrag das Alarmsystem durch die Gemeinde den technischen Anforderungen angepasst. Die Sirene die jahrzehnte auf der alten Schule stand wurde auf einen Mast auf dem Platz von Montauban angebracht und der stille Alarm mit Funkweckern teilweise vollzogen. Im Jahre 1999 wurden die, wie oben bereits erwähnten, Baumaßnahmen vollendet. Bei der Jahreshauptversammlung am 1.04.2000 wurde Alexander Elsner zum Kommandantenstellvertreter und Thomas Kisselbach zum 2. Vors. gewählt. Ebenfalls neu Maria Netzner zur Schriftführerin. Alle anderen Positionen blieben unverändert. Bei der Jahreshauptversammlung am 23.03.2001 wurde mit großer Mehrheit der Eintritt in den Ortskulturring der Gemeinde Bischberg beschlossen und auch vollzogen. Bei der Vorstandssitzung am 6.04.01 wurde beschlossen dem bestehenden Verein eine neue Satzung zu geben und den Verein als e.V. weiterzuführen. Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung als Tagesordnungspnnkt zur Jahreshhauptversammlung wurde die vom 1. Vors. erstellte und durch das Registergericht bereits vorgeprüfte neue Satzung bestätigt. Nach Eintragung in das Vereinsregister führt der Verein der Feuerwehr den Zusatz „e.V." und nennt sich „ Freiwillige Feuerwehr Trosdorf e.V." Bei dieser Jahreshauptversammlung wurde auch die Gründung einer Jugendfeuerwehr, auf Anforderung des 1. Kdt. Andreas Görtler, beschlossen. Als Jugendwart wurde der 2. Vors. Thomas Kißelbach bestätigt. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Chronik haben sich bereits 2o Jungendliche angemeldet. En weiterer Beschluss wurde für die Renovierung unserer 35 Jahre alten Fahne getroffen. Die Kosten hierfür werden zu 50% von der Gemeinde getragen.

 

Wer glaubt, dass die Aktivitäten bei der Feuerwehr damit beendet sind kennt den Tatendrang der Trosdorfer nicht. In Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen ( Maintaler Blaskapelle, Bürgerverein und Kirchenverwaltung) wurde bereits vor 2 Jahren ein Antrag an die Gemeinde Bischberg gestellt. Es handelte sich dabei um die Renovierung, den Umbau und den Anbau am alten Rathaus für die Nutzung als „Bürgerhaus". Der Gemeinderat und der 1. Bürgermeister Johann Pfister haben bei einer Sitzung dem bereits zugestimmt, zumal die aufgeführten Vereine erhebliche Eigenleistungen angeboten haben. Im Jahre 2001 wurde ein von den Trosdorfer Vereinen angefertigter Plan, kostenlos, für die Maßnahme sowie eine Kostenberechnung abgegeben. Der Plan und die Kosten wurden von einem Mitglied der Maintaler erstellt bzw. ermittelt, die Schätzung für die Eigenleistung vom 1. Vors. Berthold Görtler von der FF und dem 1. Vors. Reinhard Görtler von den Maintalern. Die vorsichtige Ermittlung ergab folgende Zahlen:

Gemeindeanteil für die Altbausanierung ca. DM 173000.-, für Anbau und neue Technik ca. DM 316000.-, Eigenleistung ca. DM 119600.- (ohne die Planung). Wir sind überzeugt, dass die Maßnahme in den nächsten Jahren realisiert werden kann.

Die Vorstandschaft im April 2002:

Als 9. Kommandant Görtler Andreas

Kommandantenstellvertreter Elsner Alexander

Als 10. Erster Vorsitzender Berthold Görtler, 3. Bürgermeister

Zweiter Vorsitzender Kißelbach Thomas

Als Kassier Kieslich Herbert

Als Schriftführerin Metzner Maria

 

 

Die wichtigsten Einsätze in der Zeit nach der 100-Jahrfeier bis heute:

29.09.1979 Großeinsatz Scheßlitzer Wald

06.08.1983 und 15.08.1983 jeweils Brand in Tütschengereuth

23.07.1993 Brand in der Trosdorfer Bäckerei - EZB –

31.08.1993 Einsatz Anwesen Birklein Viereth

11.11.1994 Firma Lutter Bischberg

05.07.1996 3 mal Hochwassereinsatz Industriegeb., Bauhof, Norma

11.10.1997 Brand Möbel Kaiser

19.11.1997 Techn. Hilfe EZB Bäckerei

20.06.2000 Brand Sägewerk Kröner Bischberg

21.09.2000 Brand Sportlerheim Walsdorf

02.04.2001 Containerbrand Platz von Montauban

09.08.2001 Brand bei Firma Rümmer

30.12.2001 Techn. Hilfe Gaststätte Wachter

23.03.2002 Autobahneinsatz –Lkw umgestürzt

und zahllose weitere Einsätze bei Autounfällen, Hochwasser und sonstigen Kleineinsätzen.

Es ist festzustellen, dass die Einsätze mehr und mehr zu Dienstleistungen werden. Die Grossbrände gehen dafür zurück. Dies ist natürlich auch auf die verbesserten Techniken bei Haus- und Gebäudebau sowie durch den technischen Fortschritt bei der Ausstattung von Gebäuden, besonders im Wohnungsbau zurückzuführen. Eine sehr große Rolle spielt natürlich auch die heutige Ausstattung der Feuerwehren. An dieser Stelle sei Dank an die Gemeinderäte und die Bürgermeister zu richten die immer erkannt haben, dass es ohne die Einrichtung der Freiwilligen Feuerwehren nicht geht.

Die Ausstattung der FF Trosdorf im April 2002:

1 Löschfahrzeug Lf 8/6, 1 Schlauchwagen, Handfunkgeräte, Meldeempfänger, Notstromaggregat, Pressluftatmer, Videoanlage für die Schulausbildung. Seit 2002 auch eine Computeranlage (Eigenleistung).

Nicht zu vergessen sei an dieser Stelle der Dank an all die freiwilligen Helfer der FF, welche sich um die historischen Geräte kümmern und diese durch teilweise mehr als fachliche Pflege und Restaurierung erhalten. Das Schmuckstück hierbei ist mit Sicherheit die Handspitze von 1866/67, welche und das muss hier unbedingt erwähnt werden, von unserem Feuerwehrkameraden Thorne Matthe 2002 restauriert wurde.

Es ist festzustellen, dass die Entscheidungen jeweils zu ihrer Zeit, richtig waren und dass gerade in den letzten Jahren in Trosdorf, sowohl was die Feuerwehr und auch den Verein angeht, Wege gegangen wurden, die auch von der nachfolgenden Generation gemäß dem Spruch auf unserer Fahne

 

„Gott zur Ehr – dem nächsten zur Wehr"

 

weiter verfolgt und ausgebaut werden können.

Aufgestellt im April 2002

Berthold Görtler 1. Vors.